Der Südwestschweizer Verband will auf der Welle von Estavayer 2016 surfen

Fünf Monate vor der Grossveranstaltung Estavayer 2016, hat der Südwestschweizer Schwingerverband (SWSV) in Châbles/FR, heute Mittwochmorgen eine Pressekonferenz abgehalten. Zur Erinnerung, der SWSV ist die Schirmherrschaft der fünf Kantonalverbände bestehend aus dem Freiburger, dem Genfer, dem Waadtländer, dem Walliser und dem Neuenburger Verband. Sie hat 640 Lizenznehmern (316 Aktive und 324 Jungschwinger), ein Fortschritt von 21.7 % in den letzten zehn Jahren. Zur Information, der Bundesverband besteht aus über 6’000 Lizenznehmern.

Aber die Führung hat nicht die Absicht sich jetzt schon zufrieden zu geben. «Das Eidgenössische Fest, von dem wir die Wichtigkeit und den Gigantismus kennen (250’000 Besucher im Ganzen), findet nur alle 15 Jahre in der Westschweiz statt vermerkt Blaise Decrauzat, Präsident vom SWSV. Wir haben den gesunden Ehrgeiz von dieser Veranstaltung zu profitieren und auf der Begeisterung zu surfen die eine solch wichtige Veranstaltung hervorruft. »

Die Wertschätzung der Basis der Pyramide

Dazu wird der Dachregionalverband seine Kantonalen « Antennen » ermutigen die jungen, via Schulen zu sensibilisieren, über die Werte die diesen Sport regieren und charakterisieren: Tradition, Grosszügigkeit, Respekt. Grundlegende Arbeit wird in diesem Sinn erforderlich sein. Ein Grossteil vom finanziellen Ertrages des Eidgenössischen Schwingfestes, nach Verteilung, wird zur Förderung und Ausbildung der Jungschwinger verwendet

Von den 285 « Riesen » – davon 10 Auslandschweizer – die die Sägemehl Kreise betreten werden, muss man sich bewusst sein das die Westschweiz das Recht auf nur 27 Teilnehmer hat. Grossteil davon werden Freiburger sein, Vorherrschaft der Kräfte. Man sich bewusst sein das die Plätze für die «Welschen» teuer sein werden. Der SWSV hat die volle Macht für die Verteilung der 27 qualifizierten Plätze.

Ruedi Schläfli, technischer Verantwortlicher Westschweiz, hat die Auswahlkriterien enthüllt, und allen Anwärtern mitgeteilt. Ein aussergewöhnliches Budget von 100’000 Franken wird zu Verfügung gestellt zur Vorbereitung der Schwinger.Das heisst, bis zum 4. August, Datum der definitiven Selektion, müssen die Schwinger bei den verschiedenen Kantonalen Sommerfesten, Kränze und gute Resultate ansammeln. Sie müssen auch, speziell auf die Eidgenössische Apotheose, an einem fokussierten Lager teilnehmen.«Gegenüber der Deutschschweizer Konkurrenz, die diesen Sport schon immer dominiert, wird es unser Ziel sein mindestens einen Kranz zu erkämpfen. Ruedi Schläfli erklärt auch: ich bevorzuge es keinen Druck auf unsere Teilnehmer auszuüben. »

Die Gefühle von Gapany

Präsident der Freiburger, aber auch Präsident der Vereinigung Estavayer2016, Manu Crausaz erinnert an die Ausarbeitung des Projektes, eine Initiative des Vereins Estavayer-le-Lac unterstützt von seiner Kantonalen Vereinigung, beteiligt an verschiedenen Überwachungsarbeiten. Er begrüsst den Respekt beim Einhalten des Zeitplanes im Vergleich zu der Grösse der «Baustelle» Estavayer 2016.

Zu Benjamin Gapany, als besten Schwinger der Westschweiz betrachtet, anwesend an dieser Pressemitteilung, äussert er sich zu seiner Ungeduld: « Ich freue mich ein solches Eidgenössisches Erlebnis zu erleben. Alle 3 Jahre ist es ein Feuerwerk, die Art von Sache die dir die Eingeweide zusammenziehen! Ich denke jeden Tag daran, bei jeder Trainings Einheit. Und kommt noch dazu das es in der Westschweiz stattfindet, weiss ich warum ich so hart arbeite. »

Der Schwinger aus Marsens träumt von einem Kranz. Er hat sich die finanziellen Mittel für seine Ambitionen dazu gegeben, er geniesst die Unterstützung von zwei Sponsoren, und Technikern in einer kompetenten Umgebung. Die Erklärung von Benjamin Gapany, heute Morgen in Châbles/FR zeugt von dem perfekten Ambiente die sich herausspiegelt. Estavayer 2016 monopolisiert jetzt schon alle Köpfe …